Was passiert mit uns? Der Aufschwung ist vorbei, droht die Rezession? Ein Ereignis, wie es ein- oder zweimal pro Jahrhundert vorkommt. Die Unternehmen bangen um Aufträge. Viele Volkswirte warnen: „Wir müssen uns warm anziehen." Also, es muss gehandelt werden.
Wir spüren sie alle. Die Finanzkrise! Die Krise, die ausgelöst wurde durch die falschen Entscheider.
Was haben Sie sich für dieses Jahr vorgenommen? Werden Sie an sich und an Ihrem Unternehmen arbeiten oder werden Sie sich lieber verstecken und schauen, was passiert?
Viele Unternehmen werden sich 2010 und in den nächsten Jahren noch stärker etablieren und wachsen. Die Ursache dafür ist, dass sich die Betriebe auf ihre Stärken konzentrieren und in den größten Wachstumsmarkt aller Zeiten investieren - in die Menschen.
Die Ergebnisse zeigen uns jetzt und künftig, dass dies mehr als versäumt wurde. Wir haben eine andere Zeit. Eine Zeit, in denen nun dringend Visionen im Kopf geschmiedet werden müssen. Visionen, die uns motivieren und antreiben, Ziele weisen den Weg. Bestimmen Sie also zunächst einmal bei sich, wohin die anspruchsvolle Reise geht. Für Ihre Reise benötigen Sie jedoch Sicherheit.
Es sind die Betriebsinhaber und die echten Manager gefordert.
Hierzu gehört, dass ein guter Manager vor allem eines können sollte: Die Stärken seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen, fördern und diese Mitarbeiter gezielt nach ihren Stärken einsetzen. Der Versuch, aus schwache starke zu machen, kostet Unmengen Energie und endet zwangsläufig im Mittelmaß.
Also heißt es zu handeln und Entscheidungen zu fällen.
Das wiederum ist nicht jedermanns Sache. Daher werden zahlreiche Unternehmen einen anderen Weg gehen, sie ziehen sich zurück. Viele Firmen konzentrieren sich in Perfektion nur auf ihre Schwächen, arbeiten weiterhin mit ihren alten Strukturen und scheuen sich auch, neue Wege zu gehen. Mut gehört sicher dazu, wenn man gegen den Strom schwimmen will. Was früher einmal gut war, muss heute längst nicht mehr zeitgemäß sein. So gehören alle Strukturen immer wieder auf den Prüfstand gebracht. Gerade in großen, traditionsreichen Unternehmen ist es nicht einfach, sich den notwendigen Freiraum für Veränderungen zu schaffen.
Eine Tradition ist gut und sicherlich würde es auch im Sinne des Unternehmensgründers sein, weiterhin und konsequenter die Kompetenz und das Können unter Beweis zu stellen. Fragen Sie sich, was wichtiger ist: Eine Tradition mit alten Prinzipien oder eine Tradition mit Einsicht und frischem Wind?
Sie haben es in der Hand.
Viele mögen es nicht hören. Ein Unternehmen steht immer da, wofür man zuvor eine Entscheidung getroffen hat. Sei es im Positiven als auch im Negativen. Das bedeutet, dass jede Firma für ihren momentanen und künftigen Zustand selbst verantwortlich ist. Kein anderer.
Die einen können sich daran erfreuen, sind begeistert, gewinnen dadurch weiterhin Spaß in der Arbeit, können Erfolge feiern und leben jetzt. Andere werden getrieben von der Unsicherheit sprich Angst, da deren Entscheidungen eventuell mal eine Fehlentscheidung war. Aber genau das sollte jeder jetzt ändern.
Keiner sollte sich von der Angst leiten und treiben lassen, denn dadurch kann niemals etwas Positives entstehen.
Angst bremst einen aus. Sie bringt Unruhe, Zweifel, raubt einem die Energie, macht krank und distanziert uns von dem Ziel. Freude und Begeisterung dagegen schieben uns an das Ziel. Also, was sollte jeder tun? - Er muss sich seinen Konflikten stellen. Nur dann kommen wir weiter.
Gerade jetzt, wo der Nebel aufzieht, müssen wir leuchten wie ein Leuchtturm. Wir müssen unseren Blick schärfen. Wir müssen uns zu erkennen geben und mehr denn je auf uns aufmerksam machen. Wir müssen uns bewusst werden, wo und wie wir effizienter arbeiten können. Wir sollten uns einschränken und Ballast abwerfen,
Eric Andersen:
" Wir müssen das tun, was wir verlernt haben, wir müssen uns entschließen,
endlich wieder zu kämpfen. "
aber keine Mitarbeiter entlassen, sondern diese motivieren und zum „Dream-Team" führen. Allein hieraus erhalten wir jegliche Power, uns richtig aufzustellen und auszurichten.
Wir dürfen uns nicht von den permanenten negativen Nachrichten runterziehen und lenken lassen, sondern müssen darauf achten, dass wir unsere Zeit und Energie in das Positive stecken.
Tun wir das nicht, dann entsteht eine Kettenreaktion des Negativen. Läuft der Betrieb nicht, läuft die private Beziehung auch nicht. Sie kennen das. Dies raubt uns dann noch mehr Energie. Wir müssen die Probleme lösen, die uns runterreißen.
Wir müssen überprüfen, ob wir noch für andere interessant sind. Wir müssen uns persönlich auch mal unter die Arme greifen und auch mal wieder begeistern lassen. Nur wenn wir leuchten, kann alles andere auch leuchten. Aber wir machen immer wieder den gleichen Fehler: Anstatt zu agieren, investieren wir jede Menge Zeit darein, dass wir uns lieber mit der Vergangenheit und mit der Zukunft beschäftigen, anstatt mit der Gegenwart. Fatal. Dies lässt uns unzufrieden werden.
Sie kennen das: Warum kreisen unsere Gedanken auch immer nur um das, was wir gerade nicht haben? Vielleicht verlieren wir die Realität und uns geht es einfach viel zu gut? Wir streben nach immer Höherem und sehen gar nicht mehr, was sich links und rechts auf unserem Weg zum Ziel befindet? Vielleicht haben wir aus der Qualität die Quantität produziert und dies nicht gemerkt? Vielleicht sind wir schön längst am Ziel und haben nicht gespürt, dass wir durch die Ziellinie gelaufen sind?
Was denken Sie? Wie sieht es bei Ihnen aus?
Deutschland ist seit Jahren Exportweltmeister und wir können noch sehr viel mehr. Aber dafür müssen wir etwas tun. Wir müssen das tun, was wir verlernt haben, wir müssen uns entschließen, endlich wieder zu kämpfen.
Wir können uns aus allem wieder rausziehen, aber wir müssen Signale setzen. Wir haben in den letzten Jahrhunderten Dinge entwickelt, von dem keiner zu träumen wagte.
Die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. Immer gibt es Lücken in dem bestehendem.
Schauen Sie sich Ihre ersten entwickelten Maschinen an. Damals hochmodern und sie haben ihren Zweck erfüllt. Sie brachten den Nutzen, der gefordert war. Was war damals anders gegenüber heute? Mit wenig wurde viel bewegt. Heute verlangt man für einen kleinen Preis einfach alles, Hightech pur. Kleiner, schneller, günstig. Glauben Sie, es geht mit Weniger sogar vielleicht mehr, bei gleicher Qualität?
Wir müssen Folgendes ändern:
Wir sollten nicht immer der Konkurrenz den Vortritt lassen. Permanent schauen wir zu, was die anderen machen. Lehnen uns zurück und warten ab. Fühlen uns zu sicher. Die einen agieren, die anderen reagieren. Was tun Sie?
Es gilt, die richtigen Experten an den Tisch zu holen. Personen, die Ihre Philosophie umsetzen wollen und nicht die, die sagen: „Schauen wir mal." Die meisten Menschen gehören zur redenden Mehrheit, anstatt zur handelnden Minderheit. Schaffen Sie Ordnung in Ihr System.
In Ihrem Markt ist ein unmaximiertes Potenzial vorhanden. Nutzen Sie Fähigkeiten und Talente. Setzen Sie diese effektiv ein. Wägen Sie ab, welche Investition Ihnen einen Nutzen bringt. Kontrollieren Sie Ihre Investitionen. Neue Ideen verschlingen sehr viel Zeit und Geld.
Wichtig ist, jetzt eine explodierende und effektive Eigenwerbung vorzunehmen.
Im Maschinenbausektor z.B. wird zwar Geld für Werbung ausgegeben, aber es werden viel zu viele Fehler dort gemacht. Oft sind keine Kommunikationsexperten am Werk, die die Kundenangebote und die Werbung entwerfen, sondern vielmehr Mitarbeiter aus dem Maschinenbau. Nur Profis mit Erfahrung bringen Sie weiter. Keine Versuche.
Es ist wichtig, dass die Firmenpräsentationen alle Kommunikationstechniken beinhaltet. So wecken Sie immer Aufmerksamkeit bei Ihren Kunden und noch Nichtkunden.
Sorgen Sie dafür, dass alle Verkäufer nicht nur Verkäufer, sondern Vollprofis werden. Hier machen Sie Umsatz. Begleiten Sie als Chef den Außendienstmitarbeiter. Schauen Sie sich die echten Präsentationen und die Kundenansprache an. Hier sehen Sie, was wirklich abläuft. Heben Sie sich bei den Messeauftritten deutlich ab. Es geht hier nicht um den Messestand, sondern um das Sprachrohr und um die Firmenvertreter - Ihre Mitarbeiter. Hier sind mehr als 100% Steigerung möglich.
Sobald die ersten Maschinenbaufirmen erkennen, dass es noch einen ganz anderen Weg zur Umsatzsteigerung gibt, dann werden die Topberater jede Menge zu tun haben. Aber auch hier müssen Sie Berater mit anderen Beratern vergleichen.
Sprechen Sie Ihre Kunden so an, dass Sie Ihren Gesprächspartner gewinnen und nicht überzeugen müssen. Nutzen Sie die verbalen und medialen Kommunikationsmuster. Hübsche Bilder sind Schnee von gestern. Nur lassen Sie Ihre Unterlagen prüfen und schauen Sie, wie Ihr Unternehmen ankommt.
Werfen wir doch einmal einen Blick in die Emirate. Erst kürzlich war ich dort wieder vor Ort. Was soll ich sagen. Sensationell. Man kann den Hut ziehen vor dem, was dort geschaffen wird. Aus dem Nichts entstehen großartige Welten. Welten, die einem den Atem rauben.
Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die Philosophie ist: Etwas zu bieten, was einem nachhaltige Eindrücke beschert. Eindrücke, die einen Kunden an diesen Ort zurückziehen.
Bieten Sie diese Welten an?
Bieten Sie Ihren Kunden mehr als nur ein Produkt oder einer Dienstleistung? Bieten Sie Erlebnisse, die Ihre Kunden zu Stammkunden werden lassen? Bieten Sie den noch Nichtkunden Vorteile an, die ihn zum Kunden werden lassen?
Damit Sie ein gutes Jahr 2010 ansteuern können, haben Sie nur eines zu tun. Wenden Sie die Methode „ICH" an, denn kein anderer als Sie kann die Entscheidung für den Durchbruch übernehmen.